Fakten & Mythen zu Pandemie, Testung, Impfung...

CORONA-Infozentrum

SARS-CoV-2

Erreger von COVID-19 (corona virus disease 2019)

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Impfung...

...seit 7.4.2021 tausendfach in unserer Praxis - ohne einen einzigen bedrohlichen Zwischenfall. Sämtliche impfbereite Personen, die sich auf unsere Anmeldeaktion (Zettel) seit Februar 2021 gemeldet hatten, sind geimpft. Durch Terminvergabe über die App Impf-Finder fanden uns zusätzlich etliche dankbare impfwillige Personen auch aus umliegenden Landkreisen sowie dem Ruhrgebiet und sogar anderen Bundesländern.

Sie müssen noch / brauchen eine Auffrischung, Schülerinnen/Schüler ab 12 Jahre? Bitte rufen Sie die Praxis an / oder Kontakt über den Messenger WIRE / oder SMS an unsere Impfhotline 01522 4060 555. Termine für Zweitimpfungen vergeben wir direkt beim 1. Impftermin (nach 3 bis 6 Wochen).

Wir impfen weiter - bis auf Weiteres nur mit "BioNTech" - auch Menschen ohne Hausarzt oder ohne Impfangebot ihrer Hausärzte. 

Fakten, Abläufe, Downloads etc. » Näheres unten

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Tests auf SARS-CoV-2

KOSTENLOS für alle (wieder ab 13.11.2021)
Genaue Informationen zum Ablauf finden Sie auf http://schnelltest-niederkruechten.de/.
Unten finden Sie » einen Überblick über die Verfahren.
"Nasenbohr"-Test (siehe unten) ! KOSTENLOSE SCHNELLTESTS ("BÜRGER-SCHNELLTESTS") waren von Beginn an (8.3.21) bei uns möglich - auch für NICHT-PATIENTEN unserer Praxis, sofern sie berechtigte Personen waren (sind), auch mehr als einmal pro Woche kostenlos. Durch die nötige Datenerfassung bei uns (zur Test-Abrechnung) werden "fremde" Personen nicht automatisch Patienten unserer Praxis!

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Schutzmaßnahmen in unserer Praxis...

...sind penibel, konsequent und etwas zeitraubend, aber ungeheuer effektiv: seit über 1 Jahr keine Mitarbeiterinfektion und natürlich auch keine bekannte Infektion von Patienten in der Praxis durch das Coronavirus. » Lesen Sie auf unserer Hauptseite, was wir wie gegen eine Übertragung tun.

Corona-Impfung

Was Sie wissen und beachten müssen...

SIE HABEN EINEN IMPFTERMIN von uns (oder über "Impf-Finder") erhalten? Bitte drucken Sie aus (nur für Ihren allerersten Impftermin in unserer Praxis nötig): » Download unserer Einwilligungserklärung, die am Impftermin vollständig ausgefüllt - nur 1 Seite! - vorliegen muss. Sie haben aber noch Fragen oder Bedenken? Am Termin ist leider keine Zeit für eine solche Beratung - bemühen Sie sich bitte um rasche Klärung im Vorfeld: Lesen Sie bitte den entsprechenden Informationsbogen zu "BioNTech". Ist dann noch Beratungsbedarf, fragen Sie unverzüglich nach einem vorherigen Arzttermin. Nötigenfalls muss Ihre Impfung sonst verschoben werden, und wir müssen uns für diese Dosis frühestmöglich um eine Ersatzperson kümmern.

Womit?

Wir verabreichen inzwischen (solange er noch ohne Lieferknappheit verfügbar ist) ausschließlich "Comirnaty", den Impfstoff von BioNTech, da er zweifelsohne beeindruckende Daten zur Wirksamkeit vorweisen kann. Wir kennen uns sehr gut damit aus und können auf einen großen Erfahrungsschatz zurückblicken.

4 Impfstoffe werden derzeit in Deutschlands Praxen verimpft: Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) und Janssen (Johnson & Johnson, EINMALIMPFUNG).

ALLE haben ÄHNLICHE geringe NEBENWIRKUNGS- bzw. KOMPLIKATIONSRATEN. Bei ALLEN wurden im Nachgang der Impfung auch wenige Todesfälle beobachtet. Unabhängige Informationen darüber, welche nicht durch Medien einseitig gefärbt berichtet wurden, sind vom Paul-Ehrlich-Institut in Form von "Sicherheitsberichten" zu erhalten (beispielhaft der vom 27.12.2020 bis 31.08.2021).

Wie?

Sie brauchen einen Termin, unsere spezielle 1-seitige Einwilligungserklärung (Download), Ihren Impfausweis (falls vorhanden) und Ihre Versichertenkarte.

Wie kommen Sie an einen Impftermin?
...über die üblichen Kontaktwege einschließlich persönlichem Vorsprechen an unserem Anmeldefenster - zusätzlich kann per SMS (mit Name und Geburtsdatum) an unsere Impf-Hotline 01522 4060 555 um Rückruf gebeten werden. Natürlich geht es auch durch ANRUF in der Praxis (02163 8464). Termine für Zweitimpfungen vergeben wir direkt beim 1. Impftermin.

Wenn Sie einen Impftermin von uns erhalten haben (gilt auch für Termine über "Impf-Finder"), laden Sie bitte unser Einwilligungsformular herunter, drucken es und füllen es aus (es ist natürlich auch in der Praxis abholbar). Es enthält einen Link zum offiziellen Aufklärungsbogen, den Sie bitte durchlesen. Das Einwilligungsformular muss zur Impfung fertig vorliegen. Sie können es auch kurz vor der Impfung in der Praxis ankreuzen und unterschreiben. Beachten Sie bitte zur Planung eine mögliche Wartezeit auf die Impfung (Akut-/Notfälle gehen in einer Hausarztpraxis im Zweifel vor) sowie eine 15-minütige Beobachtungsphase nach der Impfung.
Besteht vor der Impfung noch Beratungsbedarf, so bemühen Sie sich bitte VORHER um Klärung bei uns (Termin / ggfs. Telefonat) oder in seriösen Medien (Robert-Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut, überregionale Zeitungen, Sendungen der öffentlich-rechtlichen Programmetagesschau etc.)

Terminplanung

Ungeimpfte: 2 Impftermine im Abstand von 3 bis 6 Wochen bei BioNTech-Impfstoff

Geimpfte (Auffrischung):
a) Johnson & Johnson: ab 4 Wochen nach der Impfung mit "Janssen" (dem Impfstoff von Johnson & Johnson) [von der STIKO empfohlen wegen erhöhter Neigung zu Impfdurchbrüchen). Es erfolgt 1 BioNTech-Impfung.

b) BioNTech, Astra, Moderna, "Kreuzimpfung":
Es müssen mindestens taggenau 6 Monate nach der abgeschlossenen Corona-Impfserie vergangen sein. Es erfolgt 1 BioNTech-Impfung.

Testung auf das neuartige SARS-Coronavirus

(siehe auch http://schnelltest-niederkruechten.de/)
Wichtige Begriffe für die Antigen-Schnelltests:

SENSITIVITÄT: der Anteil korrekt erkannter Positiver von 100% Positiven ("richtig-positiv")
SPEZIFITÄT: der Anteil der korrekt erkannten Negativen von 100% Negativen ("richtig-negativ")

POSITIVER PRÄDIKTIVER WERT: die Wahrscheinlichkeit bei positivem Testergebnis, infiziert zu sein
NEGATIVER PRÄDIKTIVER WERT: die Wahrscheinlichkeit bei negativem Testergebnis, nicht infiziert zu sein

Die prädiktiven Werte sind abhängig von der Inzidenz (Prävalenz). 

  1. Abstrich: PCR - die Virusnachweis-Methode mit der höchsten Erkennungsrate (Sensitivität), geringsten Fehleranfälligkeit (minimale falsch-positive Ergebnisse = hohe Spezifität) - vorausgesetzt, dass die Probe eine gute Qualität hat. Der Abstrich-Tupfer (Rachenhinterwand mit Würgereflex und/oder tief im Nasenrachen) muss ausreichend Virusmaterial enthalten. Mittels Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR) wird im beauftragten Labor das Erbgut vervielfältigt und dann an Erkennungsmerkmalen in der Virus-RNA gezielt nachgewiesen, dass SARS-CoV-2 vorhanden ist. Wenn nur wenig Virus in der Probe war, braucht es im Labor viele Durchläufe der Vervielfältigung, der Ct-Wert (cycle threshold) ist dann hoch. Diese Angabe sagt nur bedingt etwas über die Infektiosität des Patienten, von dem die Probe stammt - wenn der Abstrich nicht tief genug war, wegen falscher Durchführung zu kurz oder abgewehrt wurde...dann war einfach wenig Virus am Tupfer (möglicherweise auch nach durchgemacher Erkrankung noch Erbgutbruchstücke aus nicht mehr funktionsfähigen Viren, auf die der Test reagiert hat).
    Für einen PCR-Test zu Selbstkosten ohne Symptome zahlen Sie 24,- EUR an die Praxis für Beratung, Probensammlung und -verarbeitung zuzüglich der Laborkosten an das Labor von etwa 69,- EUR.
  2. Abstrich: Antigen-SCHNELLTEST [kostenlos für alle, Stand 15.11.21, gemäß der jeweils geltenden Regeln) - vordere Nase, maximal 2,5 cm Eindringtiefe (oder nach Wahl auch Rachen/Mandeln oder tiefer Nasenabstrich) - Sie entscheiden das. Sie müssen nur SYMPTOM-FREI sein (auch für Nicht-Patienten der Praxis - diese werden durch die nötige Datenerfassung bei uns zur Test-Abrechnung nicht automatisch Patienten unserer Praxis)!!!!
    Am Watteträger anhaftende Viren werden über ihre Oberflächeneiweißstoffe mittels Farbreaktion nach 15 min nachgewiesen - direkt in der Praxis, am sogenannten "point of care" (PoC). Die Sensitivität soll bei mindestens 90% liegen, je nach Testvariante auch bei 95-97% oder sogar noch höher - das heißt von 100 Erkrankten sollen deutlich über 90 erkannt werden. Reell liegen die Erkennungsraten jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich niedriger - wie manche Studien ergaben. Die Fähigkeit, eine gesunde Person korrekt als gesund zu erkennen (Spezifität), soll in der Regel bei nahezu 100% liegen.

    Bei beispielhaften Inzidenzwerten um 50 auf 100.000 Menschen sind ungezielte Massentests leider häufig "falsch-positiv": Bei einer angenommenen Sensitivität von 90% und Spezifität von 98% wären dann 2.044 von 100.000 Getesteten im Test positiv, davon aber nur 45 richtig-positiv (45 sind 90% von 50 Erkrankten). Anders ausgedrückt: 45 Richtig-Positive von 2.044 Test-Positiven sind 2,2%. Das bedeutet: "Ich habe ein positives Testergebnis: wie wahrscheinlich bin ich Virusträger?" - 2,2% (=positiver prädiktiver Wert) !
    Der negative prädiktive Wert liegt bei diesem Beispiel übrigens bei 99,99%. Das heißt: bei Inzidenzwerten von ungefähr 50 auf 100.000 zeigt ein negativer Schnelltest zu fast 100% wirklich die Virusfreiheit an
    (nachlesen in: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 117, Heft 47, 20.11.2020).

    Immer wenn Symptome im Spiel sind, ist nach RKI-Vorgaben ein PCR-Abstrich einzusenden, und eine Quarantäne ist per Gesetz unverzüglich Pflicht. In einer solchen Situation kann ein Schnelltest zusätzlich gewünscht sein, der dann aber nicht kostenlos ist (12,- EUR); eine Negativ-Bescheinigung darüber wird nicht erstellt, denn das Warten auf das PCR-Testergebnis in Kontaktverbot und Quarantäne darf durch einen Schnelltest nicht ausgehebelt werden.
    Andersherum wird JEDER POSITIVE SCHNELLTEST dem Gesundheitsamt gemeldet und mit einem PCR-Abstrich (kostenlos, Stand 20.9.2021) überprüft. Während der Klärung besteht ebenso Pflicht zur Quarantäne.
    Mehr als 1 kostenloser Schnelltest pro Woche ist bei vorhandenen Testkapazitäten bis 10.10.2021 ebenfalls kostenlos (gemäß Coronavirus-Testverordnung).
  3. "Spucktest" / Speichel-Antigentest / "Selbsttest"... ...können wir nicht beurteilen, da wir diese derzeit nicht anbieten. Wir können nur raten, sich GENAUESTENS mit Durchführung und Anwendungsgebiet vertraut zu machen. Stichprobenartige Prüfung der Gebrauchsanweisung eines zugelassenen "Spuck-"Tests ergab beispielsweise, dass er nur zum Nachweis von COVID-19 ab Symptombeginn bis zu 5 Tagen nach Symptombeginn vom Hersteller empfohlen wurde. Hier wäre bei Symptomfreiheit keine gültige Aussage zu erwarten! Bei Symptomen ist außerdem ein PCR-Test zwingend erforderlich.
  4. Virusnachweis über isotherme Nukleinsäureamplifikation durch Gerätschaften wie z.B. Abbotts ID NOW™: Unabhängige Quellen berichten von Sensitivitäten (Erkennungsraten) von » nur 85,2 %. Folgende Studie verglich PCR-Bestimmungen (die Referenzmethode) mit "ID Now™" und kam auf Übereinstimmungen von nur knapp 75%: » https://jcm.asm.org/content/jcm/58/8/e00798-20.full.pdf. Eine andere Studie fand im Vergleich mit einer PCR-Methode eine fehlende Virus-Erkennung in 45 % der gemäß PCR positiven Proben bei Nutzung eines Nasenabstrichs (hatte also nur eine Sensitivität von 55 %): nachzulesen in » https://jcm.asm.org/content/jcm/58/8/e01136-20.full.pdf. Dies ist viel weniger als ein handelsüblicher Schnelltest!
  5. Antikörpernachweis im Blut: eine durchgemachte Infektion oder eine erfolgreiche Impfung lässt sich prinzipiell durch einen Nachweis von Antikörpern in einer Blutprobe zeigen. Kosten in der Praxis 10,- EUR + Laborkosten mit Attest.

© Copyright 2017-2021 Dr. med. Stefan Wolf  |  Das heißt: Sollte ich erfreulicherweise genau das, was Sie als Kollegin/-e selbst auch gerne Ihren Patienten auf Ihrer Homepage mitteilen wollen, genau so ausgedrückt haben, dass Sie meinen, es selbst nicht besser ausdrücken zu können... dann... lassen Sie sich gerne inspirieren, aber: schreiben Sie es anders! KOPIEREN IST VERBOTEN.
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